Was die Fahrer sagen: Das Essen

 

World Endurance Championship

Jetzt wird es kulinarisch: Ein kleiner Einblick in die Essgewohnheiten der Fahrer während der 24 Stunden von Le Mans.

Alex: Ich vermeide alles, was ich nicht schon vorher einmal gegessen habe. Mit all der Anspannung und dem Adrenalin während dem Rennen, muss man zuvor sicherstellen, dass der Magen nur das zum Verarbeiten bekommt, was er schon kennt. Keine Experimente, etwa mit einem herumliegenden Müsliriegel, am Ende leidet man womöglich unter Magenverstimmung. Ich drinke beispielsweise keine isotonischen Drinks während dieser 24 Stunden, außer ich habe sie schon mal getestet. Normalerweise trinke ich Pfefferminztee, damit fühle ich mich dann auch wohl.

Stéphane: Pasta und Reis sind wichtig. Nicht viel – ich esse lieber mehrere kleine Portionen.

Kazuki: Nichts Besonderes. Klar, wenn man sich nicht genug Zeit vor dem Einsatz nimmt, hat man keine Zeit vernünftig zu essen. Hat man zwei Stunden Zeit, dann kann man normale Dinge wie Pasta oder Salat essen. Ich schaue immer, dass ich mich fettarm und ohne viel Öl ernähre. Davon abgesehen, gibt es keine Einschränkungen.

Anthony: Mein Körper lebt von Karbohydraten. Ich brauche unbedingt  Karbohydrate gemischt mit Proteinen. Das ist die Art von Nahrung, mit der ich über die gesamten 24 Stunden komme und in Schwung bleibe. Ich habe nicht viel Körperfett, was ich auch zu mir nehme, das sättigt mich auch. In meinem ersten Jahr in der LMP1, das war 2009, da war das noch anstrengender und ich war nach dem Rennen ausgelaugt. Mir ging es richtig schlecht, ich hatte keinerlei Energie mehr, weil ich nicht genug zu mir genommen hatte. Daraus habe ich gelernt und ich weiß, dass ich genug essen, trinken und schlafen muss, um fit zu bleiben.

Nicolas: Für mich ist Pasta immer am besten. Jeder Fahrer hat da so seine eigenen Präferenzen, doch für mich ist Pasta die bete Lösung.

Sébastien: Wenn ich nicht viel Hunger verspüre, dann esse ich nur ein paar Früchte. Habe ich Hunger, dann nehme ich Huhn und Pasta, sowas in der Art, das den Körper auch für eine Weile nährt. Es hängt natürlich auch vom Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme ab, die kannst nicht rund um die Uhr dasselbe essen.