Was die Fahrer sagen: Nach dem Rennen

MOY22022

In unserer letzten Folge der Tour hinter den Kulissen von Le Mans schildern die Fahrer, wie es ihnen nach dem Rennen geht und was sie im Schilde führen, wenn sie ihre eigene Haustür aufschließen.

Alex: Feiern oder schlafen. Heuer heißt es hoffentlich feiern.

Stéphane: Entspannen, schlafen und dann wieder mit meinem Rad trainieren. Es wird schön sein, wieder Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Ich lebe wir immer und verbringe Zeit mit Freunden und der Familie. Es wäre nicht gut seine Gewohnheiten abzulegen. Ich führe ein sehr normales Leben, hänge nicht auf Parties rum, ich trinke nicht, ich führe ein normales Leben eines Sportlers, warum sollte ich daran etwas ändern.

Kazuki: Ausruhen. Ich bin fast ein Monat von zuhause weg, mir fehlen also die typischen japanischen Gerichte. Am meisten vermisse ich aber, nicht in meinem eigenen Bett schlafen zu können. Wenn man eine Woche lang unter Druck stand, bis das Rennen vorbei ist, dann braucht man danach etwas Ruhe. Ich glaube aber, für die Fahrer ist es einfacher, als für die Ingenieure. Denn die müssen fast zwei Tage lang hellwach sein…

Anthony: Als erstes will ich meine Familie wiedersehen und meinem Sohn vom Renngeschehen berichten! Autorennen findet er faszinierend – und er wird mir keine Ruhe lassen, bis ich alles erzählt habe. Und um meine Tochter werde ich mich auch kümmern. Echtes Leben eben! Und danach werde ich wohl schlafen gehen.

Nicolas: Ich werde schlafen – lange schlafen. Die ganze Woche lang bist du auf einem Adrenalintrip, das hält dich wach, du bist kein bißchen müde. Doch wenn das Rennen vorbei ist, das Adrenalin nachläßt und du in ein Loch fällst, dann ist es Zeit auszuruhen. Normalerweise schaue ich mich auch das Rennen nochmal an, nicht eine komplette Wiederholung, sondern die Zusammenfassung.

Sébastien: Schlafen, natürlich! War das Rennen gut, dann will man nochmal die besten Momente anschauen, um zu begreifen, was man da geleistet hat. Das könnte ein sehr schöner Moment werden.