Team TMG United beendet VLN-Rennen auf Klassen-Podium

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Gelungenes Saisondebüt des Teams TMG United beim zweiten Lauf der Langstreckenmeisterschaft VLN: Dominik Greb, Christian Scherer und Charlotte Wilking beendeten ihr erstes gemeinsames Rennen im TMG GT86 CS-V3 auf Platz zwei in der Klasse V3.

Das neuformierte Team TMG United, welches sich ausschließlich aus Mitarbeitern der TOYOTA Motorsport GmbH rekrutiert, beendete das Rennen bei teilweise widrigen Bedingungen auf Rang zwei der Klasse V3. Erstmals setzte die Truppe um Teamchef Martin Duke bei einem VLN-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings drei Fahrer ein. Neben Stammpilotin Charlotte Wilking gaben die bei einer Fahrersichtung im März ausgesuchten Newcomer Christian Scherer und Dominik Greb ihr Debüt im Toyota Sportcoupé. „Alle drei Piloten haben ihre Sache wirklich gut gemacht. Leider hat es diesmal noch nicht zu einem Klassensieg gereicht, aber da ist definitiv noch Potenzial nach oben.“, zieht Duke zufrieden Bilanz.

Gewöhnung an den Rechtslenker-Toyota war kein Problem

Wie gut sich die beiden Neuen im Team bereits auf den rechtsgelenkten Toyota eingestellt haben, verdeutlicht vor allem die Klassenbestzeit im Qualifying von Christian Scherer. „Die Eingewöhnung ging doch recht schnell. Ich komme mittlerweile sehr gut mit dem Auto klar“, freute sich Scherer. Er übernahm auch den Start ins Rennen und hatte das Glück, die meiste Zeit seines Stints im Trockenen fahren zu können. „Das Auto lief hervorragend, ich hatte ein völlig problemloses Rennen.“

Im zweiten Rennabschnitt übernahm Charlotte Wilking, Siegerin des TMG-Fahrercastings 2014, das Steuer des Toyota. „Leider hatte ich etwas Pech. Ich war gerade an der Boxeneinfahrt vorbei, als es stark zu regnen begann. So musste ich eine volle Runde auf Trockenreifen im strömenden Regen fahren. Das war kein angenehmes Gefühl und ich war wirklich froh, als ich das Auto heil zum Reifenwechsel zurück an die Box gebracht hatte.“

Dominik Greb fuhr letztlich den Schlussabschnitt und damit auf Position zwei ins Ziel. „Mit unserem zweiten Platz können wir wirklich gut leben. Für unser erstes Rennen ist das ein gutes Ergebnis. Jetzt habe ich erst recht Lust auf mehr“, freut sich der Kfz-Mechatroniker aus Wülfrath schon auf den nächsten Einsatz, der beim dritten VLN-Lauf am 30. Juni stattfinden wird.