TOYOTA GAZOO RACING: 24 STUNDEN VON LE MANS, ERSTES UPDATE

MOY72636ATOYOTA GAZOO Racing legte einen sauberen Start in die 83. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans hin und hatte seine beiden Autos beim dritten Lauf zur World Endurance Championship vor Beginn der vierten Rennstunde auf den Positionen sieben und acht sicher im Rennen.

Das Rennen wurde auf dem Circuit de la Sarthe bei perfekten Witterungsbedingungen, strahlendem Sonnenschein und 20° Celsius Außentemperatur gestartet.

Sébastien Buemi, der den #1 TS040 HYBRID mit Anthony Davidson und Kazuki Nakajima teilt, startete als Achter und überholte sofort Alex Wurz im Auto #2.

Nach der ersten Rennstunde zeigte sich, dass die beiden TS040 HYBRID solide Zeiten fahren, obwohl Porsche und Audi sich an der Spitze absetzen konnten. Deren Vorsprung schmolz jedoch schnell wieder zusammen, als ein Zwischenfall weiter hinten im Feld, in den drei Autos verwickelt waren, nach einer Rennstunde den Einsatz des Safety Car erforderlich machte.

Nach zwölf Minuten im Bummeltempo wurde das Rennen wieder aufgenommen und die beiden TOYOTAs blieben mit konstanten Rundenzeiten an den Vorderleuten dran und machten sich vor allem im Überrundungsverkehr gut.

Nach drei Stints auf den Michelin-Slickreifen und mit rund einer halben Runde Rückstand auf das Führungsfahrzeug gab Sébastien die #1 an Anthony als Siebter ab. Alex tat es ihm mit der #2 gleich, die von Stéphane übernommen wurde.

TS040 HYBRID #1 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima)
Startplatz: P8

Sébastien Buemi: „Der Start in Le Mans ist immer etwas besonderes und in der ersten Runde konnte ich ein wenig um Positionen kämpfen. Wir schafften auf Anhieb drei Stints auf den Reifen. Natürlich waren wir nicht in der Lage das Tempo der Audis und Porsches mitzugehen, aber deswegen herrscht bei uns keine Panik. Wir tun unser bestes und in den folgenden Stunden werden wir sehen, wie sich das Rennen so entwickelt.”

TS040 HYBRID #2 (Alex Wurz, Stéphane Sarrazin, Mike Conway)
Startplatz: P7

Alex Wurz: „Das war kein einfacher Stint. Die Balance des Autos war nicht perfekt, es war hinten recht unruhig und so waren die schnellen Kurven etwas heikel zu fahren. Gleich zu Anfang bekam ich ziemlich viele Ölspritzer auf die Windschutzscheibe, die dadurch ziemlich verschmierte, und ich konnte daraufhin kaum etwas sehen. Ich verlor zudem viel Zeit bei den Überrundungen. Wir entschlossen uns dennoch weiterzufahren, damit die Strategie aufgeht, aber das war schon ziemlich frustrierend. Naja, es ist ja noch sehr früh im Rennen.”