TOYOTA RACING: 24h LE MANS, 1. ZWISCHENBERICHT

Le Mans 24 HoursTS040 HYBRID #7 (Alex Wurz, Stéphane Sarrazin, Kazuki Nakajima)
Startplatz: 1
Alex Wurz startete von der Pole Position in die 82. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans und verteidigte die Führung erfolgreich. Die Startnummer 7 war vom Start weg schneller unterwegs als die Verfolger und hatte vor jedem der ersten beiden Boxenstopps einen 30-Sekunden-Vorsprung herausgefahren. Als Alex schon dem zweiten Boxenstopp entgegensah, überschlugen sich die Ereignisse mit einsetzendem Regen. Nicht nur die beim Boxenstopp aufgezogenen Hybrid Intermediate-Reifen erwiesen sich mit den Bedingungen überfordert, die Rennleitung sammelte das Feld 50 Minuten lang hinter den Safety Cars. Als das Rennen wieder freigegeben wurde, dauerte es kaum 15 Minuten und die Rennleitung musste abermals eingreifen und wegen neuerlichem Regen die Safety Cars losschicken. Das Team entschloß sich beim Fahrerwechsel zu einem Wechsel auf Regenreifen, Stéphane übernahm nun die #7.

Alex Wurz: „Beim Start war alle bestens, das Auto lief prima. Die Balance war recht gut, ich konnte mich von den Verfolgern absetzen und die Führung ausbauen. Dann setzte der Regen ein und es ging plötzlich ums schiere Überleben. Ich hatte unhemlich viel Aquaplaning auf der Geraden. Glücklicherweise fuhr das Auto dabei weiter geradeaus und ich bleib auf der Strecke. Von den Fahrsicherheitstrainings, die ich leite, weiß ich, dass man dabei die Kupplung treten muss, um sich nicht zu drehen, und genau das tat ich.

TS040 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Nicolas Lapierre, Sébastien Buemi)
Startplatz: 3
Nicolas hielt vom Start weg die dritte Position, überholte aber schon bald den Porsche #14. Doch ein kurzer Ausritt über ein Kiesbett kostete diese Position wieder und sah Nico in einen Dreikampf mit den Audis #2 und #3 verwickelt. Doch der einsetzende Regen sorgte für eine sehr rutschige Strecke und schlechte Sicht, schon war die #8 in eine Kollision mit mehreren Fahrzeugen verwickelt. Nicolas brachte das ramponierte Auto zurück in die Boxen, wo sich die Mannschaft sofort an die Reparatur machte, Front- und Heckverkleidung sowie die linke Frontaufhängung austauschte. Binnen 50 Minuten komplettierte das effizient arbeitetende Team die Reparatur, Sébastien konnte das Rennen wieder aufnehmen – mit acht Runden Rückstand.

Nicolas Lapierre: „Ich kam auf die Gerade vor der Michelin-Schikane. Es setzte starker Regen ein und plötzlich tauchten ein paar sehr langsam fahrende Fahrzeuge auf, von denen kein einziges die Regenleuchten an hatte. Sie waren sehr langsam und ich versuchte zu bremsen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich von dem GT-Fahrzeug getroffen wurde. Ich weiß noch nicht einmal mit Gewissheit, was eigentlich passiert ist. Jedenfalls flog ich nach rechts Richtung Mauer ab und ein GT-Auto krachte in uns alle rein. Das ist alles, was ich von dem Unfall mitbekommen habe. Ehrlich, ich konnte nichts sehen und auch nichts mehr tun (um den Unfall zu vermeiden).“