TOYOTA RACING: 24h LE MANS, 2. ZWISCHENBERICHT

Le Mans 24 HoursTS040 HYBRID #7 (Alex Wurz, Stéphane Sarrazin, Kazuki Nakajima)
Startplatz: 1
Leider schlechtes Timing für Stéphane, der die #7 in Führung liegend übernahm und auf Regenreifen die Boxen verließ. Da das Rennen gerade dann wieder gestartet werden sollte, musste er am Ausgang der Boxengasse warten und frustiert zusehen, wie der Porsche #20 die Führung übernahm, bevor er selbst wieder auf die Strecke durfte. Unbeirrt legte Stéphane sofort eine Serie schneller Runden vor und näherte sich dem Führenden stetig. Diese Tendenz setzte sich auch fort, als beide auf Slickreifen gewechselt hatten. Die Beiden waren auf unterschiedlichen Strategien unterwegs, doch nach Stéphanes zweitem Stopp zeichnete sich ein klareres Bild ab, denn er behielt die Führung und setzte sich anschließend auch wieder von seinem Verfolger ab. Als er nach etwa dem ersten Rennviertel an Kazuki übergab, hatte die #7 einen gesunden Vorsprung auf den Audi #2.

Stéphane Sarrazin: „Es war ein harter Einstieg für mich, ich absolviete vier Stints und mein erster im Nassen war grenzwertig. Als ich nach dem Boxenstopp wieder auf die Piste kam, lag ich hinter etwa 20 Autos und konnte nicht einmal die Strecke sehen, so viel Wasser war da auf der Geraden. Ich musste mir viel Zeit nehmen, um all diese Autos zu überholen und dabei jegliche Probleme zu vermeiden. Danach trocknete die Strecke ab und von da an war es dann sehr gut. Das Auto hatte eine gute Balance, also machte ich Druck, um meinen Vorsprung auf die Verfolger auszubauen.“

TS040 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Nicolas Lapierre, Sébastien Buemi)
Startplatz: 3
Sébastien ging mit der #8 auf Regenreifen wieder ins Rennen, aber außerhalb der Top 30 und dennoch mit der Aufgabe noch ein gutes Resultat herauszufahren. Er fuhr schon bald konkurrenzfähige Zeiten, was für die Qualität der Reparaturarbeiten spricht, die das Team in kürzester Zeit leisten musste. Als die Strecke abtrocknete, wechselte er auf Slicks und begann eine Aufholjagd, denn es geht für die Mannschaft im Auto #8 um die Verteidigung der Tabellen-Führung in der FIA WEC Langstrecken Weltmeisterschaft.

„Was soll ich sagen? Es war sehr enttäuschend so früh in Probleme zu geraten. Jetzt gibt es nur noch eines: Kopf hoch und bis zum letzten Moment auf der letzten Rille fahren. Die Jungs leisteten großartige Arbeit mit der Reparatur, also danken wir ihnen für ihren Einsatz. Wegen der Schäden war es nicht möglich, das Auto wieder perfekt so hinzubekommen, wie es vorher war, wir haben daher nicht mehr die ideale Abstimmung, aber ich fuhr dennoch so schnell ich konnte und machte eine Menge Plätze gut.”