TOYOTA RACING: 24h LE MANS, 3. ZWISCHENBERICHT

Le Mans 24 HoursTS040 HYBRID #7 (Alex Wurz, Stéphane Sarrazin, Kazuki Nakajima)
Startplatz: 1
Kazuki übernahm Auto #7 in Führung liegend. Ein Unfall im Hinterfeld nach fast sieben Stunden Renndauer löste die dritte Neutralisationsphase aus. Wie bereits zuvor Stéphane, musste auch Kazuki dann Nachtanken, als gerade die Safety Cars auf der Strecke waren und sich folglich ebenfalls am Ende der Boxengasse aufstellen, bis eine der drei Safety Car-Gruppen vorbei gezogen war. Das kostete zwar Zeit, doch dem verfolgenden Audi #2 ging es ähnlich, was sogar dazu führte, dass die #7 ihre Führung nach der 15-minütigen Safety Car-Phase sogar ausgebaut hatte. Kazuki behielt das gewohnte Tempo auch bei Sonnenuntergang bei und übergab das Auto an Alex mit einem Vorsprung von 90 Sekunden.

Kazuki Nakajima: „Soweit läuft alles recht gut für uns. Alex machte einen großartigen ersten Stint und verschaffte uns etwas Luft. Stéphane baute dann die Führung aus und ich konnte es ihm gleichtun. Alles läuft für uns nach Wunsch, aber das Rennen ist noch lang. Wir machen aber weiter Druck.”

TS040 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Nicolas Lapierre, Sébastien Buemi)
Startplatz: 3
Anthony übernahm die #8 mit dem Ziel „Top 10”. Wie auch die #7, tankte die #8 dann nach, als gerade das Rennen neutralisiert wurde, hatte aber ein glücklicheres Timing und konnte ohne Wartezeit wieder auf die Strecke zurückkehren, da gerade eine Safety Car-Gruppe vorbei gezogen war. Dank gleichmäßig flotter Rundenzeiten konnte Anthony bis auf Rang 7 vorfahren, doch auf den nun vor ihm liegenden Porsche #14 fehlen ihm drei Runden. Hier ist nun Geduld angesagt. Anthony musste dann früher als geplant das Cockpit an Nicolas übergeben, da ein schleichender Platten einen außerplanmäßigen Boxenstopp erforderlich machte.

Anthony Davidson: „Die Aufgabe der #8 ist es nun so viele WM-Punkte wie möglich heraus zufahren. Wir attackieren so hart wir können und werden das bestmögliche Resultat herausfahren. Mein Stint fiel etwas kürzer aus, denn ich fühlte nach dem zweiten Stopp, dass hinten links etwas nicht stimmte, also mussten wir frühen stoppen, als geplant.”