TOYOTA RACING: 24H LE MANS, UPDATE 3

Le Mans 24 Hours RaceTS030 HYBRID #7 (Alex Wurz, Nicolas Lapierre, Kazuki Nakajima)
Startplatz: 5

Kazuki übernahm um 21.50 Uhr das Steuer der #7 und setzte die Fahrt nach dem insgesmat neunten Stopp als Dritter in der Dunkelheit fort, gerade bevor eine 15-minütige Safety-Car-Phase eingeläutet wurde. Kazuki hielt P3 und gegen Mitternacht schickte die Rennleitung ein fünftes Mal das Safety Car auf die Strecke, was ihn an die #8 heran brachte. Es folgten zwei weitere Stints auf Slicks, bevor er kurz nach 1.00 Uhr in der Frühe an Nicolas übergab, immer noch auf P3, eine Runde hinter dem Führenden zurück.

Kazuki Nakajima: „Die Bedingungen auf der Strecke sind ganz gut, die Temperaturen sinken, aber unsere Reifen funktionieren gut. Dass so oft das Safety Car auf der Strecke war, ist etwas frustrierend gewesen, denn man kam nicht so richtig in einen ordentlichen Rhythmus. Das aber muss man hinkriegen, um die Reifen gleichmäßig auf Temperatur zu halten. Doch das gehört halt zu der Herausforderung Le Mans dazu. Das Auto fährt sich ziemlich gut und wir sind ordentliche Rundenzeiten gefahren. Soweit läuft es ganz gut und wir werden weiter Druck machen.“

TS030 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Stéphane Sarrazin)
Startplatz: 4

Sébastien übergab an Stéphane um 21.35 Uhr. Die Safety-Car-Phase fiel auf sein zweites Boxenstopp-Fenster, was bedeutete, dass die #8 auf die Vorbeifahrt des nächsten Safety Car warten musste, was zweieinhalb Minuten kostete. Als Stéphane endlich wieder in Fahrt war, arbeitete er sich flott durch den Verkehr, wie auch bei seinen nächsten beiden Stints. Er übergab beim 13. Boxenstopp der #8 an Anthony an zweiter Position liegend, eine Runde hinter dem Führenden zurück und anderthalb Minuten vor der #7.

Stéphane Sarrazin: „Es war ein guter Stint für mich, also bin ich glücklich. Wir machten ordentlich Druck und gaben nie nach. Es ist ein guter Kampf und es scheint ein interessantes Rennen zu werden. Wir kämpfen jedenfalls um das bestmögliche Resultat. Die Bedingungen auf der Strecke sind OK, auch wenn die Sicht nicht besonders gut ist, was beim Überrunden langsamerer Autos immer heikel ist. Ich riskierte nichts, denn man verliert unter Umstäanden viel Zeit, wenn etwas schief geht. Also ist es schlauer auf Nummer sicher zu gehen. Es ist noch ein langer Weg.“