TALENTE TESTEN TS050 HYBRID IN BAHRAIN

Drei aufstrebende Motorsporttalente nahmen auf Einladung von TOYOTA GAZOO Racing an den offiziellen Rookie-Testfahrten der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) teil und durften heute den zweifachen Le Mans-Sieger TS050 HYBRID auf dem Bahrain International Circuit ausprobieren

Dieser Testtag für aufstrebende Fahrer findet normalerweise zum Ende jeder WEC-Saison statt, also am Tag nach dem letzten Rennen der Saison. Bedingt durch das Saisonformat von September bis Juni findet die Rookie-Testfahrt weiterhin nach der Abschlussveranstaltung des Kalenderjahres statt, wenn auch Mitte der Saison 2019-2020.

Nach dem gestrigen Doppelsieg des Teams bei den 8 Stunden von Bahrain, dem vierten Lauf zur FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2019-2020, herausgefahren am heißen und trocken Samstagnachmittag, erwartete die jungen Piloten nach heftigen Regenfällen heute dagegen entsprechend schwierige Streckenbedingungen.

TOYOTA GAZOO Racing Test- und Reservefahrer Thomas Laurent, der beim letzten Rookie-Test hier in 2017 erstmals einen TS050 HYBRID fuhr, machte den Anfang und absolvierte 34 Runden. Tags zuvor hatte Thomas am Steuer der Signatech Alpine Startnummer 36 die 8 Stunden von Bahrain als Fünfter in der LMP2-Wertung beendet.

TOYOTA GAZOO Racing-WEC Challenge-Fahrer Kenta Yamashita fuhr heute im Rahmen dieses Nachwuchs-Entwicklungsprogramms erstmals den TS050 HYBRID. Am Samstag hatte der 24-jährige Japaner mit dem High Class Racing-LMP2 Nummer 33 den achten Platz in seiner Klasse belegt. Heute kamen insgesamt 44 Runden im LMP1 hinzu.

Nyck de Vries, der von den WEC-Ausrichtern als dritter Fahrer für den TS050 HYBRID nominiert wurde, komplettierte das Trio der aufstrebender LMP2-Konkurrenten. Er hatte gestern das Rennen als Klassensechster mit Racing Team Nederland am Steuer der #29 beendet. Wie auch Kenta, hatte sich Nyck am Montag zuvor mit einer Simulatorsession und der Sitzanpassung am Kölner Sitz des Teams für den Test vorbereitet, bevor der 24-jährige Niederländer 43 Runden auf dem BIC absolvieren durfte.

Auch die Stammfahrer Kamui Kobayashi und Brendon Hartley fuhren heute, erledigten Testarbeit um weiteres Datenmaterial zu sammeln, aber auch um Zeiten für die Youngster vorzulegen.

Beim letzten Auftritt des TS050 HYBRID auf dem Bahrain International Circuit in seiner Abschiedsaison, hatte Thomas die Ehre, die allerletzte gezeitete Runde dieses Autos auf dieser Strecke zu fahren, kurz bevor die schwarz-weiß-karierte Flagge um 16 Uhr Ortszeit den Testtag abschloß.

TOYOTA GAZOO Racing und der WEC-Tross legen nun eine wohlverdiente Weihnachtspause ein, bis die beiden TS050 HYBRID für den fünften WM-Lauf der Saison 2019-2020 am 23. Februar auf dem texanischen Circuit of the Americas in Austin vorbereitet werden müssen.

Thomas Laurent: „Es ist schon eine Weile her, dass ich den TS050 HYBRID gefahren bin, es war schön, wieder mit dem Team arbeiten zu können. Ich habe es sehr genossen und mich da draußen wirklich gut gefühlt. Meine erste Erfahrung machte ich mit dem TS050 HYBRID vor zwei Jahren hier in Bahrain. Es hat genau so viel Spaß gemacht, heute an dieser Testsession teilzunehmen. Wir benutzten einen Satz neuer Reifen und fuhren dann einige längere Stints. Das Auto fuhr sich wirklich gut, ich hatte einen positiven Eindruck, alles lief bestens.“

Kenta Yamashita: „Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, den TS050 HYBRID zu fahren. Es gibt viel zu tun als Fahrer. Es werden viele Änderungen am Setup vorgenommen und man hat dann die Anweisungen der Ingenieure auf der Strecke auszuführen. Ich habe mich im Laufe des Tages eingewöhnt und viel gelernt. Ich hatte die Chance, einige Runden auf neuen Reifen drehen zu können und habe das sehr genossen. Ich hoffe, dass ich in Zukunft erneut mit diesem Auto fahren darf.“

Nyck de Vries: „Ich habe den Tag sehr genossen. Besten Dank an TOYOTA GAZOO Racing und die WEC-Leitung für diese Gelegenheit. Ich war überrascht vom Grip dieses Autos, der Allradantrieb und die Traktionskontrolle waren erstaunlich. Es ist ein Auto mit sehr neutralem Fahrverhalten und ich habe mich bald an die Einschränkung der Kraftstoffzufuhr und die verschiedenen Strategien gewöhnt, wie man den Hybrid-Boost einzusetzen kann. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich und ich habe es wirklich genossen.“