TOYOTA GAZOO RACING STARTET VON REIHE ZWEI

TOYOTA GAZOO Racing wird nach dem heutigen, hart umkämpften Qualifying zum vierten Lauf der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (WEC) 2019-2020, das 8-Stunden-Rennen von Bahrain aus der zweiten Startreihe in Angriff nehmen.

Die WM-Führenden Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley im TS050 HYBRID Startnummer 8, deren Rundenschnitt 0,518 Sekunde über der Pole Position des Rebellion Nummer 1 ausfiel, werden das morgige Rennen vom dritten Startplatz aus angehen.

Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López im TS050 HYBRID #7 komplettierten die zweite Startreihe für TOYOTA nach einer spannenden Zeitenjagd, bei der alle fünf LMP1-Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde blieben. 0,345 Sekunde fehlte ihnen auf das Schwesterauto und so blieb Startplatz 4.

Wie erwartet, verlief das Qualifying für die beiden TS050 HYBRID nicht eben einfach, da sie durch die beiden höchsten Erfolgshandicaps des Feldes eingebremst werden, da je Runde einsetzbare Energie aus Hybrid- und Kraftstoffnutzung erheblich reduziert werden musste. Brendons schnellste Runde der Session in 1.42,986 Minute war ganze 3,902 Sekunden langsamer als die Pole-Zeit beim letzten Besuch der WEC in Bahrain im Jahre 2017.

Mike und Brendon nahmen im Cockpit der #7 bzw. der #8 Platz und warteten in den Boxen darauf, dass sich eine Lücke im Pulk der auf Zeitenjagd befindlichen LMP-Rennwagen bildete, bevor sie den warmen Freitagabend in Bahrain für ihre eigenen ersten fliegenden Runden der Session auf neuen Michelin-Reifen in Angriff nahmen.

Beide Crews kämpften zwar um den bestmöglichen Startplatz, doch im Vorfeld hatte man sich darauf festgelegt, beide Autos mit Blick auf das Rennen in die Zeitenjagd zu schicken. Daher verzichtete das Team beim Fahrerwechsel jeweils auf einen zweiten Satz frischer Reifen, um so einen Satz Slicks für das Rennen aufzusparen. José übernahm die #7, verlor aber in seiner schnellen Runde Zeit in Kurve 8, so dass Kazuki mit der #8 die drittschnellste Zeit gelang.

Mike Conway (TS050 HYBRID #7): „Ich bin ziemlich enttäuscht vom Qualifying, weil ich in den Kurven 1 und 8 in Probleme geriet, die im Grunde genommen die Runde ruinierten. Es war nicht toll, aber es ist gut zu sehen, dass wir über eine Runde ziemlich dicht an den nicht-hybriden Autos dran sind. Das Rennen dauert acht Stunden, also werden wir uns darauf konzentrieren, das Auto eben darauf vorzubereiten.“

José María López (TS050 HYBRID #7): „Wir hatten schon eine anspruchsvolles Quali erwartet, weil wir ja mit dem Erfolgshandicap umgehen müssen. Normalerweise hätten wir angesichts unterschiedlicher Handicaps schneller sein sollen als das Schwesterauto, aber letztlich lagen wir zurück. Ich musste meine Qualirunde auf angefahrenen Reifen drehen, was bis Kurve 8 gut ging, bis vor mir ein LMP2-Auto etwas neben die Strecke kam und Sand auf die Piste wirbelte. Das kostete drei oder vier Zehntel und damit jede Chance auf den dritten Startplatz. Die Position im Qualifying spielt keine so große Rolle, hat man Zutrauen in sein Auto, dann kann im Rennen auch angreifen.“

Kazuki Nakajima (TS050 HYBRID #8): „Der dritte Startplatz ist für uns keine schlechte Ausgangslage und sogar besser als erwartet. Unsere Crew leistete gute Arbeit und das Auto war angesichts des Handicaps durchaus konkurrenzfähig. Alles in allem ein guter Tag und das verlieh uns etwas Zuversicht für das Rennen. Ich weiß, dass die anderen Autos ziemlich schnell sind, aber es sind acht Stunden Renndauer, also heißt es entspannt zu bleiben und bis zum Rennende unser Bestes zu geben.“

Brendon Hartley (TS050 HYBRID #8): „Ich bin wirklich glücklich mit meiner Qualirunde. Als Crew haben wir von Anfang an sehr gut darauf hingearbeitet, das bißchen Bosst, das wir nutzen dürfen, zu optimieren. Wir mussten die Strategie ändern, um das Optimum aus unserem Auto herauszuholen, und das funktionierte auch wirklich gut. Das Auto ließ sich sehr gut fahren und wir waren überrascht, dass wir so dicht an der Spitze dran waren. Ich habe ein gutes Gefühl für morgen und ich denke, wir können im Rennen an der Spitze mitkämpfen.“

3. Freies Training
1. #8 TOYOTA GAZOO Racing  1.44,285 Minute   28 Runden
2 #5 Ginetta (Robertson/Hanley/King)    +0,104 Sekunde 26 Runden
3. #22 United Autosports (Hanson/Albuquerque/di Resta) +1,685 Sekunde 26 Runden
4. #37 Jackie Chan DC Racing (Tung/Aubry/Stevens) +1,874 Sekunde 30 Runden
5. #38 JOTA (Gonzalez/da Costa/Davidson) +2,482 Sekunden 29 Runden
6. #6 Ginetta (Simpson/Dyson/Smith) +2,601 Sekunden 28 Runden
8.. #7 TOYOTA GAZOO Racing +3,415 Sekunden 32 Runden

 

Qualifying (Schnittzeiten)
1. #1 Rebellion (Senna/Menezes/Nato)    1.42,979 Minute     
2. #5 Ginetta (Robertson/Hanley/King)    +0.144 Sekunde
3. #8 TOYOTA GAZOO Racing +0.518 Sekunde
4. #7 TOYOTA GAZOO Racing  +0.863 Sekunde
5. #6 Ginetta (Simpson/Dyson/Smith) +0.908 Sekunde
6. #22 United Autosports (Hanson/Albuquerque/di Resta) +2.378 Sekunden