WELTMEISTER TOYOTA RACING BEREIT FÜR WM-AUFTAKT

World Endurance ChampionshipTOYOTA Racing wird, nach hartumkämpften Qualifying für das 6-Stunden-Rennen von Silverstone, die neue Saison der Langstrecken Weltmeisterschaft von den Startreihen zwei und drei in Angriff nehmen.

Der TS040 HYBRID mit der Startnummer 1, mit den Silverstone-Vorjahressiegern Anthony Davidson und Sébastien Buemi, sowie Kazuki Nakajima am Steuer, werden auf dem vierten Startplatz Aufstellung nehmen, obwohl sie die Bestzeit um gerade mal 0,042 Sekunde verpassten. Auto #2 mit Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Mike Conway wird von Position sechs ins Rennen gehen.

In der WEC kommt heuer ein neues Qualifying-Format zum Einsatz. Ab sofort müssen pro Auto zwei der genannten Fahrer jeweils mindestens eine fliegende Runde absolvieren und zur Ermittlung der Startposition wird der Mittelwert aus der schnellsten Rundenzeit beider Fahrer gewertet.

Die #1 begann das Quali mit Anthony am Steuer und nach nur einer fliegenden Runde übergab der bereits an Kazuki, dessen erste der insgesamt zwei gefahrenen Runden die schnellere Zeit ergab.

Stéphane begann das Quali am Steuer der #2 und steigerte sich bei seinen insgesamt drei fliegenden Runden immer mehr, bevor er das Auto an Mike übergab, der ebenfalls seine persönliche Bestzeit in seinem dritten Umlauf fuhr.

Das 20-minütige Zeitfahren stand im Zeichen des Dreikampfs der LMP1-Hersteller und deutete für morgen ein spannendes Rennen an. Beide Porsche werden von der ersten Startreihe ins Rennen gehen und TOYOTA Racing gratuliert zu dieser feinen Leistung.

Dennoch geht TOYOTA Racing mit großer Zuversicht in das morgige Rennen, nachdem die entsprechend längeren Stints im Abschlusstraining ermutigend verliefen. Das Rennen wird um die Mittagszeit gestartet werden.

TS040 HYBRID #1 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima)
Freies Training 3: P2 (1:52,768 Min.), 25 Runden
Qualifying: P4 (1:40,382 Min. Schnitt)

Anthony Davidson: „Das Qualifying lief sogar besser als erwartet, was recht positiv ist. Glückwunsch an Porsche, die wir auch auf der Pole erwartet hatten, aber ich bin auch mit unserem Tempo recht zufrieden. Das Auto fährt sich gut. Ich bin mit der Balance zufrieden und freue mich auf das Rennen morgen, wo das alles schon wieder ganz anders aussehen könnte. Das sollte recht interessant werden.”

Kazuki Nakajima: „Ich bin etwas überrascht, dass wir im Quali so stark waren, es lief besser als erwartet. Ich bin mit dem Auto und dem Quali zufrieden. Schade, dass ich auf meiner schnellsten Runde im letzten Sektor ein wenig Zeit im Verkehr verlor. Ohne diese Behinderung wären wir wohl Zweite geworden, aber es ist ohnehin ein langes Rennen und wir scheinen recht konkurrenzfähig zu sein, was hoffen lässt. Ich freue mich auf ein spannendes Rennen.”

TS040 HYBRID #2 (Alex Wurz, Stéphane Sarrazin, Mike Conway)
Freies Training 3: P5 (1:56,781 Min.), 24 Runden
Qualifying: P6 (1:41,694 Min. Schnitt)

Stéphane Sarrazin: „Für mich war es nicht eben ein perfektes Quali. Ich hatte zu viel Untersteuern und konnte nicht schnell genug in die Kurven reinfahren. Da wir uns aber ohnehin auf das Rennen konzentrieren, ist das nicht so von Bedeutung. Wir werden ja sehen, wie das Auto sich im Rennen verhält. Das wird ein langes und hartes Rennen werden, da kann im Verlauf von sechs Stunden alles mögliche passieren und wir werden da ordentlich mitmischen, da bin ich mir sicher.”

Mike Conway: „Ich übernahm das Auto von Stéphane mit gebrauchten Reifen, da wir uns einen Satz für das Rennen aufsparen wollten. Das Auto fährt sich ganz gut, aber es gibt noch ein paar Bereiche, wo wir noch nachbessern müssen. Es ist immer interessant zu Beginn einer neuen Saison die Rundenzeiten zu vergleichen. Porsche scheint über eine einzelne Runde sehr schnell zu sein, im Rennen wird es aber wohl enger zugehen, denke ich. Wir werden es ja sehen.”