TOYOTA RACING: 24H LE MANS, UPDATE 5

tjm1323ju415TS030 HYBRID #7 (Alex Wurz, Nicolas Lapierre, Kazuki Nakajima)
Startplatz: 5

Alex nahm seinen Stint um 8.00 Uhr und auf dem dritten Platz in Angriff, fand sich aber schon bald durch zwei Safety-Car-Phasen eingebremst. Eine Stunde später, mit 262 zurück gelegten Runden, übernahm Kazuki die #7 und machte sich daran P3 gegen den Verfolger zu verteidigen, der sich mittlerweile in der derselben Rennrunde befand. Doch der erste Stint wurde durch einen unplanmäßigen Stopp unterbrochen. Da die Sensoren anzeigten, dass hinten links sich ein schleichender Platten andeutete, musste die #7 zu einem unplanmäßigen Stopp an die Boxen. Ein kurzer Schauer erschwerte die Dinge dann auf der Rennstrecke, dennoch blieb Kazuki bei Slickreifen. Doch ein schwerer Unfall im Hinterfeld bedeutete eine lange Safety-Car-Phase – die zehnte insgesamt. Regen setzte beim zweiten Stint erneut und diesmal für Kazuki überraschend ein, was in einem – allerdings folgenlosen – Dreher in der Dunlop-Kahre endete.

Alex Wurz: „Ich bin glücklich mit meinem Stint, der fast vier Stunden lang dauerte. Wenn man so lange am Steuer sitzt, dann wird man irgendwann müde, aber ich hatte mich gut darauf vorbereitet. Zu Beginn war es knifflig mit den Slicks im Nassen zu fahren, doch ich kam dann in den richtigen Rhythmus. Ein paar kleinere Probleme hatte ich zwar, und dazu natürlich die vielen Safety-Car-Phasen. Ich hatte nicht eben perfekte Haftung, also war es schwierig Top-Zeiten zu fahren. Aber so ist das nun eben manchmal.“

TS030 HYBRID #8 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Stéphane Sarrazin)
Startplatz: 4

Stéphane überrundete die #7 im ersten Stint, bevor sein Boxenstopp-Fenster in die nächste Safety-Car-Phase fiel. Wie schon am gestrigen Abend, musste Stéphane in der Boxengasse auf das nächste Safety Car warten und so fiel die #8 aus der Führungsrunde. Wie auch das Schwesterauto, blieb die #8 auch beim einsetzenden Regen am Morgen auf Slickreifen. Nach gut vier Stunden Fahrzeit am Steuer, überließ er gegen 11.30 Uhr Anthony P2.

Stéphane Sarrazin: „Alles lief bestens, soweit so gut. Das war ein sehr langer Stint, weil das Safety Car so lange draußen war. Wir blieben auf der Strecke und machten trotz des Fehlers keinerlei Fehler, obwohl es im Nassen wirklich schwierig war. Das Team leistete tolle Arbeit, wir haben noch ein paar Stunden vor uns und wir müssen noch weiter Druck machen. Warten wir ab, was noch passiert, denn dieses Rennen ist nicht vor dem fallen der Zielflagge zu Ende.“